Thursday, October 04, 2007

Nubra Valley 3. Tag




Nubra Valley und nicht weg zu denken die Militär Konvois!



Zum Glück passierte mir das hier unten, später wäre es unangenehm geworden



der harte Brocken, Khardung La in Schnee gehüllt!

Das Frühstück hat gemundet, und gestärkt liessen es wir gemütlich angehen. Diesmal hatte es keinen Sandsturm und die Aussicht war noch viel besser als an dem Tag als wir hinfuhren. Was uns ab und zu sorgen machten waren die riesigen Militär Konvois, die sehr schwer zu überholen waren. Aber das war die kleinste Sorge, nach einer Stunde fahren, zeriss meine Kupplung! Super!! Wir hatten aber auch wieder „Super“ Glück, da ein Truck hielt. Mit vereinten Kräften und Wissen flickten wir die Kupplung. So das ich nach einer Stunde tadellos wieder schalten konnte! Die Strasse ist wirklich nicht viel befahren, ausser eben die Militär Konvois, so hatten wir Freude dass jetzt gerade ein Truck hinter uns war, und dann auch hielt! In der Schweiz vielleicht eher untypisch...

Je höher wir hinauffuhren desto kälter wurde es, und viel schlimmer als am Tag als wir ins Nubra – Valley kamen. Die Bergspitzen waren auch in Samtes Weiss eingehüllt, so sahen wir, es hat geschneit! Annina liess mir dann auch noch mitteilen dass ein Motorradfahrer der uns entgegenfuhr und eben bei ihr anhielt, auch den Khardung La passieren wollte, doch es zu viel Schnee und Eis auf der Strasse läge und es unmöglich sei den zu überqueren. Darum sei er wieder umgekehrt, doch für uns ein Problem da wir nur ein Permit für 3 Tage haben, und wir wieder zurück nach Leh sollten. Probieren heisst die Devise die wir uns zurecht legten. Nach dem Check Point in North Pullu wurde es fast unerträglich kalt, und auch die Strasse hatte ab und zu Schnee und Eis zu bieten. Wir stoppten nur um unsere Hände am Motor oder am Auspuff zu wärmen. Doch wir schafften es!! Es war wirklich schwer das Motorrad auf Eis und Schnee den Pass hoch zu zirkeln, und Annina fühlte sich überhaupt nicht wohl, doch ein grosses Lob an Sie dass sie’s gepackt hat!!

Wieder auf der Seite von Ladakh war die Strasse gut, so war es nicht mehr so mühsam bis wir dann wieder Leh erreichten!
Ich erzählte natürlich beim Motorradverleih nicht dass die Kupplung riss, da ich sonst die Rechnung für die Reparatur bezahlen müsste, und wir es so gut mit Schrauben und Mutter flickten dass es hielt bis nach Leh.

Die ganze Reise war einfach der Hammer!

Wednesday, October 03, 2007

Nubra Valley 2. Tag


Diskit Gompa



Hundar

Wir waren wirklich müde vom Motorrad fahren, und so entschieden wir uns nicht mehr so eine grosse Tour zu machen heute. Hundar liegt 8km von Diskit entfernt, genau richtig, um ein paar Gompas (buddhistische Klöster) anzuschauen und vielleicht noch die Kamele anzuschauen die Sie hier brauchen um zu arbeiten. Ja von dem alles fanden wir nichts, zwei Gompas schon, aber die waren nicht offen wie uns nachher dann auch Mönche erklärten da es heute eine wichtige Puja in einem anderen Kloster gäbe. So fuhren wir wieder nach Diskit zurück, genossen die wunderbare Landschaft und stellten unsere Motorräder vor dem Hotel ab und gingen zu Fuss die Diskit Gompa anschauen. Was übrigens die älteste Gompa in Nubra – Valley ist. Die Gompa wurde in den Felsen gebaut, und die Aussicht auf Diskit und das Tal ist einfach überwältigend, somit wir uns entschieden noch höher auf den Berg zu laufen um noch mehr zu sehen. Diskit ist wirklich ein schönes Dorf, zumal der alte Teil, es ist hier auch wärmer als in Leh, das Dorf liegt auf 3179 Meter über Meer. Einzig was die Stimmung trübte waren die grossen Militär – Transport – Flugzeuge die ab und zu den Lärm widerhallend durch das Tal peitschten.

Nach diesem kleinen Ausflug ging nicht mehr viel, wir waren müde, und auch hatten wir den morgigen Tag wieder vor Augen, dann heisst es wieder zurück nach Leh fahren.

Tuesday, October 02, 2007

Nubra Valley 1. Tag


Leh



on the way to Khardung La



Khardung La und ich und Gebetsfahne (5606m über Meer)


Annina mit der Yamaha Jopper

Da es in Leh schon kälter ist hatten die Motorräder einwenig mühe den Motor laufen zu lassen. Die Yamaha von Annina hatte sogar noch mehr mühe, das wollte und wollte nicht anspringen, ich versuchte es zigmal, und auch nachdem ich schon fast down Leh erreicht habe nach 4km, kam es nicht an. Ich versuchte herauszufinden wieso, Kerze war nicht nass, Benzin hatte es auch noch.... mhhhh irgendwo fand ich dann einen roten Schalter.... den stellte ich auf One, und nach den ersten Kickstart lief der Motor!

Nach dieser 1 stündigen Eskapade, und vollem Tank verliessen wir Leh, die Motorräder liefen gut, ausser das meines ab und zu in den Neutral schaltete, aber sicher nicht wenn ich es wollte wenn wir anhielten um Photos zu machen. Der Khardung La ist der höchst befahrbare Pass auf der Welt, mit 5606 Meter über Meer, schon noch recht hoch. Wir fühlten aber die Höhe nicht so, und nach gut 40km nach Leh erreichten wir die Pass-Höhe schnell. Es war auch nicht so kalt, wie uns alle sagten und auch die Strasse war den Verhältnissen entsprechend gut. Wir hängten die Gebetsfahnen auf, und sprachen noch mit einem „Spy“ nein natürlich nicht, ich fragte nur einen Britischen Soldaten was die hier machen, doch wollte er mir nicht Auskunft geben, so fragte ich ihm eben ob er da ausspioniere... auch dazu wollte er mir natürlich keine Antwort geben!

Kurze Zeit später waren wir auf der anderen Seite wieder am herunterfahren, ins Nubra – Valley. Ach ja was ich vergessen habe, vor dem Pass hatte es einen Check – Point wo wir eine Kopie von unserem Permit hinterlegen mussten und den Pass zeigen mussten, und so auch nach dem Khardung La, in North Pullu. Nach einem Chai, und keine Nudelsuppe gings halbwegs gestärkt weiter. Hatten wir doch noch gute 66km vor uns bis nach Diskit. Die Landschaft ist hier im Nubra – Valley wirklich anders als in Ladakh. Grüner, aber auch gleichzeitig trockener, es hat Sanddünen wie in der Wüste. Und wie in der Wüste hatte es auch gerade jetzt einen Sandsturm, die Luft war geladen mit Sandkörnern und die Stimmung war faszinierend, doch konnten wir es nicht so richtig geniessen, wir hatten beide genug vom Motorrad fahren, und Diskit wollte nicht näher rucken. Am Schluss sehnten wir jeden Kilometerstein ab, um zu schauen wie weit es noch geht. Nach 110km und 6 ½ Stunden erreichten wir Diskit. Zum Glück fanden wir gerade an der Hauptstrasse ein gutes Hotel, wo wir uns niederliessen.

Monday, October 01, 2007

Leh


Panorama in Leh

Das Wetter spielt wieder super mit, somit konnte ich die nahe gelegen Hügel auskundschaften und mal einen anderen Winkel auf Leh zu werfen. Sprich mal ein anderes Photo zu machen von Leh. Es war anstrengend, das laufen und auch zum teil der Geruch, beim einten Hügel landete ich beim „ Outdoor Public“ WC bis ich die Spitze des Hügel erreichte mit den Gebetsfahnen. Doch die Aussicht war fantastisch was ihr auch dann beim Panorama Bild sehen wird! So hat es sich allemal gelohnt, und auch solche Gebetsfahnen kaufte ich mir dann auch noch, da ich ja Morgen den höchsten befahrbaren Pass der Welt passieren werde und dort die Gebetsfahnen sicher hoch genug sind somit der Wind die Gebete in die ganze Welt verteilen kann.

Doch zuerst noch das fahrbare Gerät holen. Annina kam gegen den Abend nach Leh, und wir machten uns zuerst auf den Weg um das Permit zu holen, wir waren zu früh, so versuchten wir es beim der Motorrad Vermietung. Die hatten aber die Motorräder die wir gerne mochten auch noch nicht. Nach einem Tee konnten wir dann die Permit’s abholen, die wir brauchen um ins Nubra Valley zu gehen. Das ist nötig da die Strasse sehr strategisch ist fürs Indische Militär, da sie zum Siachen Gletscher führt, sprich nach Pakistan (Baltistan, eingenommen von Pakistan, gehört aber eigentlich zu Indien) und das Militär natürlich wissen will, wer da ist und was die da machen. Das mit dem Motorrad klappte nicht so zügig. Ich hatte meines, eine Indische Marke Baja / Pulsar 180ccm, wir wollten für Annina auch so eine haben nur 150ccm. Doch der Kunde kam nicht so schnell wieder, und so warteten wir. In der Zwischenzeit verabschiedeten wir noch Jeannette in Ihrem Hotel, da Sie wieder zurück nach Indien geht, dort eine Tour macht (Golden Triangle; Delhi – Jaipur – Agra) und dann wieder zurück nach St. Gallen gehen wird. Um 20.00 Uhr kam dann der Kunde mit seinem Motorrad, und wir wollten es gerade übernehmen, doch leider fuhr es nicht mehr so richtig, die Motorräder sind hier in einem sehr schlechten Zustand, sprich null Wartung! Annina nahm dann eine Yamaha Jopper 125ccm, die lief zum Glück......

Thursday, September 27, 2007

Wednesday, September 26, 2007

Endspurt



Phey School


Spituk School



Nimoo School


Diese Woche war der Endspurt von den Arbeiten in den Schulen für mich. Am Montag bin ich mit Norboo Shinkapa nach Nimoo gefahren um dort den Solar-Kocher zu installieren. Diesmal hatten Dhondul und ich keine Gehilfen mehr, doch waren wir sehr schnell, ist das ja schon der 3te Solar-Kocher den wir zusammen bauen! In Nimoo hat mir die Schule am besten gefallen von allen Schulen, Sie haben in den Räumen Pflanzen, und auch die Schüler sind dort am disziplinierten.

Am Dienstag nahm ich Spituk in Angriff, leider ist der 75W Solar-Panel immer noch nicht gekommen, doch installierte ich alles andere! Wie immer half mir Tsering ein Lehrer von Spituk an diversen Arbeiten. Dhondul war in der Zwischenzeit den Laptop holen, und als er wieder da war, konnte der Laptop schon aufgeladen werden! Es funktioniert tatsächlich! Ich baute ihm auch noch einen DC/DC Wandler ins Motorrad, so kann er während der Fahrt zwischen den Schulen (was manchmal mehr als 30 Minuten dauert) auch noch zusätzlich seinen Laptop aufladen.

In Phey war ich am Mittwoch, dort war eigentlich schon alles fertig, doch sagten die Lehrer mir dass der Radio nicht läuft oder sonst nur 5 Minuten, die Batterie sei vielleicht kaputt. Ich checkte alles, und die Musik lief 3 Stunden ohne Probleme! Ich kochte dann auch noch Tee auf dem Solar-Kocher, und sogar noch Kartoffeln! Also dieser Solar-Kocher ist wirklich eine gute Sache! Hoffen wir fest dass es in den 3 Schulen auch genutzt wird!

Am Abend ging ich dann zu Laryes in Phey (Dolma’s Mutter). Ich installierte den Solar-Radio fertig, und auch noch die Solar-Laterne. Sie hatten sehr Freude, vor allem am Radio! Ich übernachtete dort, und am Morgen lief ich von Phey nach Spituk, um nochmals zu schauen ob der Solar-Panel gekommen ist. Leider immer noch nicht!

Jetzt beginnen die Ferien für mich, ich bin nach Leh gezogen in ein Hotel, und bin mich am vorbereiten für das Nubra-Valley nächste Woche.

Saturday, September 22, 2007

Eltern - Tag









Gestern konnte ich dann doch noch alles Material holen, ausser einen Solar-Panel ist noch nicht gekommen von Delhi, der er uns aber vorbei bringt in Spituk am Montag. Dhondul ist noch grössere Pfannen kaufen gegangen, und organisierte das Taxi, das dauerte zwar eine Weile, aber war noch intressant zu warten im Shop, es kamen viele Kunden und schauten sich verschiedene Sachen an. Die Helfer vom Shop packten zig Sachen aus, und verpackten es wieder, und 5 Minuten später packten Sie es wieder aus! Als Dhondul mit den Pfannen und Taxi wieder da war, brachten wir das einte Material nach Spituk und den Rest nach Phey. In Phey machte ich dann den Solar-Radio fertig, juhhui er funktioniert!

Ich habe Yangphel falsch verstanden, als er mir gestern sagte dass der Bus um 9.15 Uhr in Leh abfährt nach Phey. Ich stand auch dort, nur leider kam kein Bus nach Phey, der ist schon um 8.45 Uhr gegangen und auch sonst fuhr keiner mehr. Ich schaffte es gerade noch bis nach Spituk, und von dort lief ich bis nach Phey, es wollte kein Bus kommen und auch kein Truck oder ein Auto mich mitnehmen! In Phey haben Sie schon alles vorbereitet, und sind parat für die Darbietungen! Zuerst die Begrüssungen und die Ehrungen, wir bekamen alle eine Gebetsschleife, und dann die Ansprachen, die natürlich für mich und die nicht Ladakhi sprechenden langweilig waren! Endlich ging es los! Die Kinder hatten die Aufführungen! Wirklich alle machten es einfach Spitze!

Am Abend ging ich mit Anina und Jeanette essen in Leh. Jeanette ist von St. Gallen, und ist Kindergärtnerin an der Iddastrasse wo ich vorher gewohnt habe! Welch ein Zufall! Und sie kennt sogar den Herrn Waldburger, der quasi Quartier/Haus Polizist der zu oberst in dem Block wohnt, wo ich wohnte!

Thursday, September 20, 2007

üben üben...


indus view


es wird gefeilt und geschliffen bis es sitzt..


Da ich am Dienstag leider das Material noch nicht holen konnte lief diese Woche nicht so viel, ich zeichnete das Schema für Spituk, so kann ich dann gerade loslegen wenn dann alles das ist!

Ich bin wieder einmal nach Phey mit dem Mountain Bike, das letzte Mal, da eine Woche Bike mieten um sind. Heute war ein spezieller Tag für die Schüler in Phey, sie gingen nach draussen an den Indus, üben für den Eltern-Tag der am Samstag ist! Ich ging noch zu einem Schreiner in Phey, der die Box für den Solar-Radio für Nimoo schon fast fertig hatte, holen! Dann ging ich auch an den Indus und schaute den Kindern zu wie Sie übten und feilten bis alles sitzt, dass es dann Perfekt aussieht am Eltern-Tag! Es war ein schöner Tag hier am Indus, und ich durfte dann das letzte Mal wieder nach Leh strampeln was immer mühsamer ist als umgekehrt, da es praktisch nur aufwärts geht! Glück hatte ich auch, dass ich in dieser Woche keinen einzigen Platten Reifen hatte, da die Strassen abseits wirklich nicht gut sind, und die Steine zum Teil sehr scharfkantig sind.

Monday, September 17, 2007

Solar - Kocher, Phey


mit vereinten kräften geht es schneller


eben 338° Celsius, heiss heiss

so sieht der solar-kocher aus..


Diesmal sollte es schneller gehen, heute fuhr ich mit dem Mountain Bike nach Phey! Ich meine beides, das Velo fahren und den Solar-Kocher aufstellen, was heute auf dem Programm steht. Und tatsächlich wir waren schnell fertig. Hier in Phey haben mir sogar die älteren Schüler geholfen aufzustellen, war eine super Hilfe! So hatte ich auch noch Zeit einen Test durchzuführen! Ich mass die Temperatur in Celsius Grad! Es wurde heiss, sehr heiss sogar, dass die Messspitze anfing zu schmelzen, so musste ich den Test abbrechen. 338° Celsius zeigte mir das Messgerät an! 1,5 Liter Wasser sind in ca. 15min gekocht! Alle 2 Minuten erhitzt sich das Wasser um 10° Celsius höher! Das heisst ich habe mit 23° Celsius kaltem Wasser begonnen, und nach ca. 15 Minuten hatte ich 94° Celsius heisses Wasser. Jetzt muss ich nur noch grössere Pfannen kaufen, so können Sie auch mehr Wasser oder auch eine Suppe kochen darauf!

Sunday, September 16, 2007

Rumchung


klicken und staunen...

Heute hatte ich mir was vorgenommen! Um 6.30Uhr ging der Wecker ab, und am 7.20 Uhr sass ich auf dem Sattel von meinem Bike! Die Reise führte nach Rumchung (ca. 25km). Es war wieder super schön, schade dass ich alleine unterwegs war, ein paar die das lesen, wären sicher gerne mit dem Bike mitgekommen! Die Strasse ist natürlich alles andere als gut, aber mit dem Bike geht es, natürlich ist es immer noch hart...

Nach etwa 2 Stunden kam ich in Rumchung an! Die Freude war riesig, als sie mich sahen, sie wussten sogar noch meinen Namen! Wie letztes Jahr hatte es niemand der wirklich englisch konnte, so war die Verständigung lustig, Ladakhi, Englisch und Hindi und vor allem aber die Handsprache! Ich bekam feine Thupka! Und wieder ganz viel Buttertee, mhhh war das fein, konnte es aber auch brauchen! Nach dieser Anstrengung, und ich muss ja auch wieder zurück! Ich fragte ob das elektrische alles in Ordnung sei, und sie meinten ohhh ja dort geht was nicht! So konnte ich gerade noch eine Lampe flicken!

Nach der Photosession ging ich wieder zurück. Das zurück fahren war happig, ich wusste dann auch nicht mehr recht wie ich dann auf den Sattel sitzen soll, er ist recht breit, nicht unbedingt hart, aber eben breit, ich bin mir mehr die Rennsättel gewöhnt, und Bikehosen habe ich auch nicht dabei. Aber auch nach 2 Stunden kam ich müde und ausgelaugt in Leh wieder an! Es war trotz den Anstrengungen mega schön!

Saturday, September 15, 2007

So geht das...

in secmol




Bike....


das trek bike, für nicht wenig geld im tag zu mieten...



biken... oder wie es geht sich in szene zu setzen...

Auf diesen Tag habe ich mich auch gefreut, endlich mal das Mountainbike holen, noch einige Sachen verstellen wie der Lenker, und auch die Bremsen und so konnte es losgehen! Ich fuhr nach Spituk alles der Hauptstrasse entlang, das ist muss ich sagen nicht so schön! Da die Lastwagen und auch die Busse und auch zum Teil die Autos so einen schwarzen Rauch aus dem Auspuff rauslassen, dass es mit dem Bike nicht so angehm ist. Von Spituk aber ist es wieder angenehm, dem Indus entlang, schöner Singeltrail, es ist ein bisschen eine Umstellung, hinten keine Federung zu haben, aber es macht Spass! In Phey angekommen entschied ich mich doch wieder zu Hauptstrasse zu gehen, einerseits, will ich nicht unbedingt 2mal die gleiche Strecke fahren, und zum anderen von der Hauptstrasse führt einen schönen Downhill bis runter zu dem Secmol Campus! Dort angekommen, schwebte es mir vor den Augen wie es vor einem Jahr war. Gastfreundlichkeit ist nicht ihre stärke! So gab’s dennoch Tee, viel geredet wurde auch nicht! Das machte mich fast wahnsinnig, in Leh noch sagen, komm unbedingt vorbei, und dann nachher fast nichts dergleichen tun! Ich schaute natürlich das an was ich letztes Jahr gemacht hatte! Und wie ich mir es gedacht habe, es ist nicht fertig gemacht worden, sie wissen halt nicht wie.... und es fehlt auch Material, was Sie auch nie bestellen werden! Sonst habe ich mehr das Gefühl der Schlag im letzten Februar war gross, als die Regierung den Chef von Secmol verurteilten wegen dubiosen Machenschaften! Und ich muss sagen, recht hatten die Regierung schon, komisch auch, dass er jetzt auf Nepal geflüchtet ist, er arbeitet jetzt dort wieder in einer NGO und wohnt auch dort!! Auf jedenfall Becky liess sich auch nicht blicken, obwohl Sie dort war! Es heisst auch dass Sie dann auch nach Nepal gehen wird...
Ich machte mit Norboo und Norgay dann ab, auf den Samstagabend was zu essen in Leh.

Mit dem Bike ging’s dann wieder zurück nach Spituk! Ich merke gut die Höhe, war dann fertig als ich beim Haus von Dr. Norboo ankam!

Am Samstagmorgen zügelte ich dann mit Dorje nach Leh. Dr. Norboo hat dort auch noch ein Haus. Weil jetzt viel Arbeit ansteht bei Ihnen, und auch Dr. Norboo sowie seine Frau in Nepal sind bei einem Ärztekongress (Höhenkrankheit), ist es besser wenn ich in Leh bin. Eigentlich könnte ich selber kochen hier, aber glaube mehr als einen Tee und heiss Wasser zum duschen werde ich nicht machen. Es ist günstig hier auch auswärts zu essen.

Das zügeln war fertig, ich fuhr nochmals mit Dorje nach Spituk, und von dort ging ich nochmals dann eine kleine Bike-Tour machen, Spituk – Choglamsar – Leh.

Den Nachmittag verbrachte ich mit Anina, Sie ist Volontär in Phey im Kindergarten, wir sind noch an die Abschlussfeierlichkeiten gegangen, von dem Ladakh-Festival! Lange blieben wir auch nicht, da es wie wir wussten wieder mehr Touristen hatte, und die Sonne runterbrutzelte dass es nicht zum aushalten war!

Thursday, September 13, 2007

Schon eine Woche.....


Maskentanz


Thiksey Gompa


Solar-Kocher und meine beiden Helfer und all die Zuschauer



der taegliche anblick meines abendspaziergangs in Spituk


Die Tage fliegen nur so vorbei, jetzt ist es auch wieder schon Freitag.

Obwohl wir die Solar-Kocher bestellten und sagten dass wir am naechsten Morgen die abholen, ging fast ein halber Tag, bis wir alle in Spituk hatten. Das Telefon wollte nicht so recht und so hatte ich bei der Bank auch eine Stunde bis ich die Traveler Cheques in Ruppees umgetauscht hatte, weil Sie den Wechselkurs zuerst abfragen mussten. Geld hatte ich ja, also nur schnell die Solar-Kocher holen, ja ging doch nicht so schnell, da der Verkaeufer der den Shop betreibt beim Eco-Zentrum gerade auch bei der Bank war. So suchten wir in verschieden Banken in Leh, fanden ihn aber nicht. So fuhren wir ins Lager, wo die Solar-Kocher sind, dort war der Verkaeufer aber auch nicht auffindbar. Nach einigen „sol Cha do nee“ – „bitte Tee trinken“ kam dann auch der Verkaeufer, wir luden alles in den Jeep von Dr. Norboo und brachten die Solar-Kocher nach Spituk.

Zurueck in Leh kaufte ich die 2 Radio/Kassettenrecorder, einer fuer die Schule in Nimoo und einer fuer Dolma La. Die Solar-Panel und Akkus dafuer habe ich auch schon bestellt, wie das restliche material was ich brauche für die verschiedenen Schulen. Es kann also losgehen.

Bei Dr. Norboo lang noch ein anderes Problem auf dem Tisch, irgendwie ist sein Ladegeraet für seine Laptop kaputt gegangen, und so konnte er nicht mehr den Laptop laden, und in Leh fand er kein Ladegeraet fuer seine Lenovo Laptop. Da kamen meine DC/DC Wandler endlich ins Spiel, mit den vorhandenen Pins suchten wir den richtigen Pin der genau die Volt hatte was seinen Laptop brauchte. Als dann wieder der Strom im Haus war, loetete ich das eine neue Kabel an den Pin, und verband es mit seinem Kabel was an seinen Laptop passte. Und mit dem konnten wir dann mit dem Auto, oder mit der Batterie die ein Solar-Panel auflud den Laptop laden! Schon ein grosser Erfolg, meine ueberlegungen gingen auf! So kann ich getrost das in Spituk aufbauen, was allerdings ein bisschen groesser wird.

Am Mittwoch stand was Spezielles bevor, ich fuhr mit dem Bus nach Thiksey. Den Bus mehr als zur haelfte gefuehlt mit Touristen liess mich nicht gutes erahnen. In Thiksey rannten alle schon zur Gompa (Kloster) hoch, und das auch noch auf der falschen Seite, ich zwar dann auch ein bisschen, aber als ich eine Manimauer sah, die nur rechts umgehbar war, wusste ich das ist der falsche Weg, weil so eine Mauer wie alles religioese sollten mit links umgangen werden. War viel strenger und laenger der richtige Weg, dafuer wurde ich mit einer super Aussicht belohnt! Dann beim Platz oben traf mich fast der Schock, ja ich war wirklich nicht der einzige der die Maskentaenze anschauen ging. An 2 Haenden konnten die Einheimischen abgezaehlt werden, so wurde es schwierig gute Fotos zu machen ohne den Hintergrund mit anderen Kameras zu haben. Einheimische erklaerten mir dann auch, das Ladakh-Festival das 10 Tage dauert, ist nur fuer die Touristen! Weil zum Beispiel was Sie heute in 3 Stunden zeigten, dauert im Winter dann 2-3 Tage. Und dann wird kein Tourist hier sein! Einmal muss ich hier im Winter kommen! Trotz allem war es interessant, und eben ich bin ja auch ein Touri!

Endlich darf ich mal handgreiflich werden, kurz half ich noch Norboo und Dorjie die Soehne von Dr. Norboo den Shredder, fuer das Korn einzustellen, heute wird das nicht mehr von Hand bzw. von den Jaks oder Kuehen zertrennt. Dann ging’s los in Spituk den ersten Solar-Kocher aufzustellen. Mit Tsering und Dhondul hatte ich zwei Helfer, der letztere mehr zum schauen dass die Kinder nicht immer dazwischen funkten. Es wird wirklich sehr Heiss, das Wasser wurde auf den Siedepunkt gebracht! Also klappt es wirklich! Die nächsten sollten dann schon besser klappen mit aufstellen, da natuerlich eine Bedienungsanleitung fehlte und wir einfach mal auf gut Glueck den Solar-Kocher aufstellten.

Sunday, September 09, 2007

Leh - Ladakh Festival


Leh Palast


Polomatch


Bogenschiessen


Zoooooooooommmmmmmm (indischer Fernsehsender)

Nachdem ich dann ja trotzdem gut angekommen bin hier in Leh, musste ich zuerst einfach mal viel und lange schlafen! Das hielt an bis donnerstagmittag, wo ich mich dann auf dem Weg nach Leh machte. Dort traf isch schon wieder ganz viele Leute, die ich vom letzten Jahr kannte, auch Norgay sah ich, der allerdings ein bisschen pisst war dass ich nicht nach Secmol wieder kam. Hier in Leh ist immer noch alles beim alten, noch ein bisschen viele Touristen, aber das wird sich auch legen, und auf das freue ich mich schon!

Jetzt gerade sind die Ladakh-Festival im gange: jeden Tag wird gefestet, und kulterelles dargeboten! So sah ich schon das Polo-spiel, wo mir die Pferde leid taten, da auch manchmal der Schläger nicht den Ball traf, sonder eben die Beine vom Pferd! Und auch sonst, glaube ich, da ich von Pferden nicht viel verstehe, müssen die recht robust sein! das Bogenschiessen war auch sehr intressant, ich durfte dann auch einmal probieren, und traf einmal, und einmal gings ins aus. Lustig war auch noch, dass vom indische Fernsehsender Zoom welche dort waren, die filmten!
Und wie das so bei den Festen so ist bekam ich dann auch noch Chang (Local Beer) mhhhhh lecker!!