Monday, February 09, 2009

Muslim Markt / Xi'an



Muslim Markt am Tag



So sieht die Moschee in Xi'an aus. Nicht wirklich wie die "üblichen" Moscheen.







Kalligraphiestrasse, ein anderer schöner Markt in Xi'an


Bell Tower in der Nacht



Nightlife in the town




Das war ein schöner Tag. Wir gingen in den Muslim Markt. Wir stärkten uns zuerst mit "Ziauche" ähnlich wie Momos, also gefüllte Teigtaschen. Dann stürzten wir uns in den Markt. Sehr intressant war die Moschee, die sah gar nicht so aus als die üblichen Moscheen die ich schon gesehen habe. Irgendwie sah es spannend aus die muslimischen Leute im chinesischen Alltag.

Natürlich kauften wir auch was. Ich liess mir einen Stempel machen. In altchinesischer Schrift, was dann schlussendlich Bengalitiger heisst. Werde es dann mal noch raufladen, ein Bild vom Stempel.

Am Abend war dann das Laternenfest, das ist der Abschluss vom Frühlingsfest. Es hatte sehr viele Leute auf der Strasse. Und es wurde nochmals so richtig laut, sie liessen es richtig so krachen mit den Feuerwerken.

Saturday, February 07, 2009

Samstagabend / Ausgang




Wir sind am Samstagabend in den Ausgang! Zuerst assen wir noch Mao's Lieblingspeise in einem Restaurant. War sehr gut, Fleisch mit viel Fett.
Ein Student von Sylvia kam auch noch mit, und nahm noch Freunde mit. So gingen wir in den Salsa Club in der Stadt. Die Musik war noch gut, am anfang, dann wurde Sie schlechter und viel lauter! Trotzallem wir hatten Spass!!

Strassenleben, wo Sylvia wohnt





Die Umgebung wo Sylvia wohnt ist sehr cool! Es hat überall kleine Shops, und Restaurants. Natürlich haben wir schon ein paar Mal dort gegessen. Mhhh die Nudelsuppen waren sehr lecker.

Friday, February 06, 2009

Terracotta Armee








Mit dem Zug durch die Nacht ging ich von Beijing nach Xi’an. Der Hardsleeper (hartes Bett) war ok, richtig schlafen konnte ich nicht, weil es zu hart war, und geschüttelt hat es auch noch dazu. Was ein sanftes einschlafen nicht ermöglichte.

Ich bin aber trotzdem gut, nach 10h Zugfahrt in Xi’an angekommen. Der Taxifahrer wusste überhaupt nicht wo die Schule ist, wo Sylvia arbeitete, obwohl sie mir noch extra in chinesisch die Adresse gab. So kickte er mich nach zig Versuchen andere Taxifahrer nach dem Weg zu fragen, irgendwo in der Nähe auf die Strasse. Ich fragte mich dann durch, und fand die Schule. Nahm den Schlüssel von Sylvias Wohnung und ging zuerst mal mich ausruhen.

Klar wenn ich in Xi’an bin, sollte ich die Terracotta Armee schon besuchen. Was ich natürlich auch machte. Dank Sylvias Wegbeschreibung, welcher Bus wo bis wohin nehmen, war es ein Kinderspiel. Mit Micky einem englischen Studenten teilte ich dann einen Guide, was ich auch sehr gut fand. Weil viel stand da nicht da auf den Tafeln. Und sonst auch nur chinesisch. So erzählte Sie uns wie die Armee entstanden ist. Sie sollte den damaligen Kaiser in der Xing Dynastie in der Totenruhe beschützen. Und auch auf der Reise der Seele, in die andere Welt bewachen, zugleich hat er dann eine funktionstüchtige Armee zur Seite wenn er in die neue Welt eintritt.

Die ganze Anlage ist unterirdisch, zu dem Zweck dass es niemand sieht. Und dass es auch niemand erfährt und die Totenruhe stört, liess der Kaiser alle Arbeiter die am Werk beteiligt waren umbringen!! Doch die Leute erfuhren es doch, und in der Wut zerstörten sie viele Skulpturen, stahlen die Waffen von der Armee, und zündeten vieles an. Ursprünglich waren die Krieger alle angemalt, und kein Kopf ist gleich wie der andere. Sehr detailgetreu sind die arbeiten, so hatten die Männer Fingernägel und an den Schuhen waren die Sohlen gut zu erkennen.

Die Armee wurde wie eine richtige Armee aufgebaut. Mit Bogenschützen, Pferdewagen, Offiziere und Soldaten, alles was dazughört.

Zum Glück zerstörten Sie nicht alles, es gibt immer noch Kammern, wo alles vollständig erhalten ist, aber noch nicht geöffnet worden ist. Die Armee wurde von Bauern wieder entdeckt erst um 1967 als sie einen Brunnen bohrten, und statt nur Wasser plötzlich ein Kopf von einem Soldaten im Kübel war.

Es war sehr intressant, und wieder einmal riesig, wie alles in China ☺.

Monday, February 02, 2009

Grosse Mauer / Shopping ohne shopping

Zuerst sah es aus, dass ich alleine gar nicht zu der grossen Mauer fahren konnte, da sich nur 2 Personen an den Trip anmelden konnten. Doch am Abend teilten sie mir, es hätte doch noch Platz. Ich habe mich entschieden mit einer "Kaffeefahrt" Tour mitzugehen. Das heisst so gut, Frau/Mann geht in Fabriken, schaut sich an wie die Arbeiter das so machen, und geht schnell durch den Laden, ohne aber verpflichtet zu sein etwas zu kaufen. Dafür kommt die Fahrt dorthin an das Endziel günstiger, in diesem Fall die grosse Mauer.

Also löste ich mein Ticket, "dont be late, tomorrow morning" sagte mir noch das nette Fräulein hinter der Theke....

....ja ja, genau habe ich verschlafen, zum Glück weckte mich die Frau Koreanerin, ich hatte den Wecker nicht gehört! Wieso, ja weil der Herr Ehemann Koreaner so geschnarcht hatte, dass ich meinte er rodet den ganzen Urwald von Brasilien, also das WWF hätte glatt eine Petition laciert, wenn sie das ghört hätten. So stopfte ich mir eben Gehörschütze in die Ohren, und konnte so friedlich schlafen, eben bis 7.30 Uhr. Doch um diese Zeit sollte ich schon unten parat stehen. Hopp hopp.... verschlafen stieg ich in den Minivan. Wir holen noch andere von einem Hostel ab, zwei Schweizer.

Los geht's, mit unserem Guide Michael, er entschuldigte sich schon zum voraus, wegen dieser Shopping-Tour, aber wir hätten es ja gewusst. Wir sagten es sei ok... fahr los, wir warten auf die erste Farbik.




China Beijing north suburb industrial art factory, das war die erste Fabrik. Wir wurden mit vielen "Frauenfürze" ähm die waren viel lauter, "Mannefürze" also so klöpfer begrüsst. Das sei üblich so, nachdem Frühlingsfest (chin. Neujahr) die bösen Geister vom Fabrikgelände zu scheuchen. Hier sehen wir eine Vasen - Fabrik, wie sie die Vasen herstellen. Sind keine Porzelan-Vasen, sondern Kupfer, und dann wird Glasfarbe aufgetragen..

Auf jedenfall, mussten wir anschliessend in den Laden, wir machten eine stattlichen Rundgang, in dieser riesigen Verkaufsfläche. Es hatte mehr Personal, als Kunden. Wir gingen wieder zum Auto, wollten noch schnell eine Zigarette rauchen. Mussten wir nicht schnell, da unser Guide sagte, wir seien zu schnell wieder aus dem Laden rausgekommen. Wir sollten nochmals für eine Minute drinnen stehen. So rauchten wir fertig, gingen wieder in den Laden, wussten nicht recht was machen, ausser bestimmt nichts kaufen!! 
Nach einer Zeit gingen wir wieder raus, wieder schickte er uns in den Laden zurück, die Verkäuferinnen lachten uns schon aus, und wir zurück...

Er bekommt eben das Geld nicht, wenn wir nicht genug lange drinnen bleiben würden.

Nach 20min im Laden herumlümeln gings weiter.



Beijing Dragon Land Superior Jade Gallery. Gleiches Spiel.... (oben ein kleiner Ausschnitt von der Verkaufsfläche von dem Jade Laden.




Noch ein Paar "Ausstellungs-Stücke" Arbeiter in der Fabrik. 



Das Mittagessen war inklusive. Und war dementsprechend auch nicht gut! Bei jedem Strassenrestaurant war es besser. Das Restaurant war so gross wie eine 3fach Turnhalle.


Endlich, nachdem Mittagessen fuhren wir 1 Stunde mit dem Auto, nördlich von Beijing, circa 100km. Der Ort heisst dort Mu Tian Yu, wo wir mit einer Gondel zu der grossen Mauer hinauf fuhren. Es war absolut der Hammer! 



Gambling is forbidden??




Tourist mit der grossen Mauer im Hintergrund




Nach der Besichtigung der Mauer, durchliefen wir noch eine Marathon, durch kleine Shops, die einten zerrten mich förmlich in das "Lädeli" und sagten "only looking, only looking"..... aber war lustig, ich kaufte dann doch kein T-Shirt.



Die Shopping- Tour ging weiter....


Besuch bei Dr. Tea. Die Tea-Zeremonie war schön, aber immer das gleiche, hab das schon mehr gesehen. Und eine kleine Packung Jasmine-Tea für umgerechnet 17 CHF eine frechheit!



Beim vorbeifahren sah ich noch das Vogelnest! Die Schweiz lässt grüssen!!



Der Abschluss machte die Dizhen Silk Products Co, Ltd of Beijing. Zur Erleichterung des Abfallproblemes, "muss" jede/r Besucher/in eine gekochte Raupe essen. Ich verzichtet darauf, nicht dass ich Probleme damit gehabt hätte eine Raupe zu verzerren, aber hier weiss ich nicht wie lange die schon da liegt....

noch das letztemal warten und rauchen, bis die Zeit um war, bis der Guide das Formular ausfüllen kann, und dafür Geld bekommt.


Die Profis machen eine Schlaf-Decke...

..... und die Anfänger, wir konnten gar nichts!!

Sunday, February 01, 2009

Verbotene Stadt / Beijing







Da meine Jugendherbege sehr im Zentrum liegt, konnte ich gut ohne Stadtkarte aber mit dem Kompass im Gedanken zu der verbotenen Stadt laufen. Gut so nahe wars dann auch wieder nicht, der Kamerarucksack wird auch nicht leichter nach 5km. 

Nachdem ich die Dienste von den Guide's ausschlagen konnte, betrat ich die verbotene Stadt. Es war sehr eindrücklich. Auch die vielen Leute, was ich aber gewusst habe, dass ich an einem Sonntag nicht zwingend der einzige wäre, der die Stadt anschauen wollte.

Mit den vielen Hallen wurde es dann aber zeitweise langweilig, da es für jeden Regenten und Ämter eine eigene Halle gebaut wurde. Trotzdem staunte ich nicht schlecht, von der grösse der verbotenen Stadt! Ich meinte die armen durften ja die Gemäuer von der Stadt nicht verlassen, aber ich sah, Frau/Mann konnte sich gut verlaufen, die Anlage ist riesig. So sah ich auch nicht alles.

Nach 3 Stunden verliess ich wieder die Stadt, und verpflegte mich irgendwo bei einen Strassenrestaurant, mit was undefinierbarem, ich zeigte einfach auf die Schale auf den Typ der vor mir war, und sich auch was genehmigte. Es war gut, keine Ahnung was es war, zum essen auf jedenfall!! Aber so geht das, ich verstehe nichts, und kann auch nichts lesen was es ist, verhungern werde ich also nicht :-)).

Saturday, January 31, 2009

Beijing...




.... müde bin ich angekommen in Beijing. Es war ja früh am Morgen, der erste Bus wäre erst um 7.00 Uhr gefahren und ich war ja um 5.20 gelandet. Ich war fast der einzige Ausländer, so musste ich beim auschecken auch nochmals mein Gepäck durchleuchten lasse, aber sie fanden nichts ausserordentliches.

Ich dachte mir, zahl doch jetzt gerade dein Blutzoll, und habe ein überteuertes Taxi in die Stadt genommen, er hätte mir gerne 200 Yuan abgenommen, und ich habe ihm dann 100 geboten, was er dankend annahm. Ich bin der meinung, dass das immer noch viel zu viel ist. Naja, ich bin gut angekommen, er wollte mich nicht in ein "viel besseres Hotel" bringen (wie das in Indien gut der fall wäre).

Ohne dass ich es wollte, aber es ging nicht anders, weckte ich die ganze truppe von Koreaner auf, die mit mir das Zimmer teilten. Sie waren sehr freundlich, und wir quatschten ein bisschen. Was mich aufhorchen liess, sie fragten ziemlich schnell ob ich chinesisch/manderin kann. Ich verneinte (diese wenigen wörter die ich kann..) und sie meinte, ohje es sei so schwierig zum reisen hier in China, da niemand english kann. Also immer noch gleich als ich das letztemal da war im 2004.

In Beijing war ich no nie, so dachte ich mir, lass das alles mal ganz ruhig angehen. Ich war so müde. Schlief bis es fast wieder dunkel war, und ging mal die Umgebung ablaufen. Verpflegte mich an einem Stand an der Strasse mit Nudeln und Gemüse. Kaufte mir die ersten chinesischen Zigaretten, und noch ein olympisches Beer (Yanijng Beer).

Monday, January 19, 2009

moving...

So bald ist es wieder so weit! Der Flug ist gebucht, das Visum ausgestellt, und hier in der Schweiz habe ich mich abgemeldet. Ich sehe wie lange ich in Asien unterwegs sein werde. Aber alle news werden hier auf dem Blog zu finden sein.

Soon it is again im moving. The flight is booked, the visa issued and i did to unsubscribe in Switzerland. I will see how long i will spend my time in Asia. But i will post some news here on the blog.


Ich war schon mehrmals in China, aber noch nie in Beijing. Freut mich sehr mal dorthin zu gehen.

I been sometimes travelling in China, but went never in Beijing. I'm really looking forward to see the captial of VR China.

Thursday, October 09, 2008

Jama Masjid, Old Delhi


Den letzten Tag verbrachten wir in Old Delhi und besuchten die Jama Masjid. Einmal mehr war es wieder super, diesmal schaffte ich es sogar mal auch den Turm zu besteigen. Die Aussicht auf Old und New Delhi war grandios.

Tuesday, October 07, 2008

Taj Mahal, Agra


He he, so haben wir es doch noch geschafft. Da wir diesmal gesagt haben wir werden nicht mehr den Bus nehmen, sondern den Zug. Also gingen wir zum Bahnhof und warteten dort auf dem Geleise wo es angeschrieben war, wo der Zug eigentlich abfahren sollte. Als aber um 11.25 ein falscher Zug kam, machten wir uns schon ein bisschen sorgen wo denn unser Zug war... Tja auf dem gegenueberliegendem Geleise..... Reingesprungen und der Zug fuhr puenktlich um 11.30 ab. Puhhh, ohne umwege gings dann zum Taj Mahal, klar der Riksha-fahrer liess nichts unversucht, doch konnten wir uns durchsetzen. Eigentlich ging alles flot, bis wir vor dem Body-check (die Sicherheit wird gross geschrieben seit den Bombenanschlaegen) als es hiess, no bags!! but Sir, i have here only my hole Camera Staff, i cant carry this on my hand.... no bags!!! So mussten wir zurueck um die Rucksaecke zu temponieren, wir mussten auch nicht mehr die lange Menschenschlange anstehen, und konnten kurz vor dem Body-check reinschluepfen.


Wieder einmal war es super schoen und eindruecklich, obwohl ich hier ja schon zum 4ten mal war!!

Und mit dem Sleeper Zug hatten wir Freude, super angenehm zum reisen, kein Stress, es ging alles gut, wir hatten einen super Tag.

So langsam geht unsere Reise zu Ende, am Freitag fliegen wir wieder zurueck in die Schweiz. Bis bald also!!

Namasteji Mesum und Rene

Sunday, October 05, 2008

Rishikesh

Da wir das Busfahren noch nicht ganz gesehen hatten, taten wir uns nochmals eine Fahrt an, diesmal nach Rishikesh. Leider hatten wir wieder nicht so Glueck mit dem Bus, auch von Deluxe keine Spur...

Nichts zu trotz hatten wir aber eine gute Zeit in Rishikesh, sahen viele Intressante Leute, Einheimische, wie auch westliche Touristen die schon zu lange erleuchtet waren!!

Auch bei der Busfahrt nach New Delhi zureuck wurden wir nicht verschont mit einer guten Busfahrt, weil es regnete wurden wir auch nass, nicht dass die Fenster nicht zu gingen oder loecher hatten, nein es regnete vom Dach herein.

Friday, October 03, 2008

Leh / Leh - Kargil - Srinagar - Jammu - Ludhiana - New Dehli

Wir sind also gut angekommen in Leh, doch wir hatten schon mit anderen Dingen zu kaempfen.

Da wir noch Gepaeckstuecke in Manali hatten wollten wir mit dem Bus dorthin fahren. Doch leider hatten wir schlechte Nachrichten, die Strasse wurde leider verschneit und nicht befahrbar. Auch hoerten wir, dass Touristen vermisst wurden, da Sie doch probierten ueber den verschneiten Pass zu kommen. Es riss nicht ab mit Horornachrichten, ein Kleinbus stuerzte von der Strasse in die Tiefe und riss 14 Menschen in den Tod, die Suchtruppen vom Militaer understuetzt, fanden aber nur 4 Leichen.

In der Zwischenzeit versuchten wir ins Nubra Valley zu gelangen. Mit dem Permit im Sack wollten wir Motorraeder mieten, doch uns wollte niemand ueber den hohen Pass (5650meter ueber Meer) seine Motorraeder verschrotten lassen. Schlussendlich fanden wir doch jemand, der uns welche gab, doch die waren Schrott....

.... Rene ging dann am naechsten Tag mit dem Mountainbike auf den Pass, es schneite, und es war kalt, er traf einen anderen Schweizer der unterwegs war mit der Einfield (Toeff) der aber zigmal umfiel, und Rene half ihm die Maschine ueber den Pass zu stossen. Fuer uns war klar, das koennen wir auch vergessen.

Ich ging in der Zwischenzeit noch bei den Schulen in Spituk und Phey vorbei, wo ich letztes Jahr die Solarkocher und Solarlampen installiert hatte. Die Lehrer hatten Freude an meinem Besuch, und fuer mich war es scheon zu sehen, dass Sie meine Sachen auch brauchen.

Wir wollten noch mit einem jungen Paerchen aus Deutschland an den Pagong Lake, doch einmal war Sebastian krank, dann Linda und schlussendlich Rene.

Mit den Gedanken waren wir aber immer, wohin dass uns die Reise fuehrt... ueber Srinagar oder doch ueber Manali, im falle wenn die Strasse wieder oeffnet.

So verbrachten wir viel Zeit im Hotel verbringen, und informationen beschaffen. Auch 2 Schweizerinnen machten sich Gedanken darueber wie Sie nach Delhi kommen, auch Sie hatten viel Gepaeck, da Sie auch mit dem Fahrrad unterwegs waren. So entschlossen wir uns, nachdem doch die Strasse offen war nach Manali aber immer noch zu gefaehrlich doch ueber Srinagar zu fahren mit einem Jeep.

Im Jigmet Guesthouse wurde ich noch eingeladen zur einer Puja (buddhistisches Gebet), ein Lama machte mit Tsampa und Butter Figuren die anschliessend in den Haustempel getragen wurden. Den ganzen Tag beteten 3 Moenche fuer den guten Ertrag der Ernte. Es war sehr scheon dabei zu sein.

Dann hiess es wieder einmal packen und alles in den Jeep verstauen, einmal mehr war die Fahrt nach Srinagar der Hammer! Schnell fanden wir das Anschlusstaxi nach Jammu. Die vier Bike's verladen und das andere Gepaeck und weiter gings. Ja nicht so schnell, leider hatte es sehr viel Verkehr auf der Strasse, einerseits Lastwagen an Lastwagen und auch viele Herden von Schafen und Ziegen, was ein schnelles weiterkommen fast ausschloss. Der Grund war dass am 2. Oktober das Muslimische Fest war (Eat) nachdem Ramadan, und alle wollten noch die Gueter verschicken von A nach B bringen, weil ann dem Festival geht dann lange nichts mehr. Dazu kamm noch dass wir noch einen Plattfuss hatten, der war schnell gewechselt, nur den Plattfuss flicken das ging laenger....

.... unser Taxifahrer hielt bei einem Pneuhaendler an, oder Mechaniker was auch immer, und fragte ob die noch um 21.00 Uhr einen Pneu flicken, die verneinten zuerst, erst nach gutem zureden, willigeten Sie ein. Ich wusste schon wieso dass Sie zuerst nein sagten, beide waren besoffen. Irgendwie war es traurig denen beiden zuzuschauen, und zuzuhoeren, wie Sie vom leid klagten, da der einte ein Holzbein hatte und der andere, andere Lebenssorgen, (without a wife no life...). Doch nichts zu trotz nach einer Stunde und zigmal probieren, schafften Sie es dochnoch den Pneu richtig zu flicken, und wir konnten sicher noch die 80km nach Jammu fahren. Spaet in der Nacht um 01.30 erreichten wir Jammu, 2 Taxifahrer konnten wir aufwecken, die sogleich beide zusammen uns nach Delhi fahren wollten. 2 Junge unsympatische... Der Preis wurde ausgemacht, aber dennoch wurde nicht unversucht zu lassen uns auszutricksen, an der Zahlstelle (Strassengebuehr) wollte der einte von Rene, dass er das bezahlt, ich hoerte das zum Glueck und wies den Fahrer hin, dass dass nicht unser Problem war. Was er nicht so gern sah, dass hier im Taxi noch einer sass, der ein bisschen weiss wie es in Indien zu und her geht. Leider fuhren beide wie die Henker, dass sie nicht gerade jemand nicht ueber den Haufen gefahren haben, grenzt an ein Wunder.

In Ludhiana, entstand dann ein Problem, angeblich sind die Bremsen nicht gut?! Wir vermuteten, sie wollten einfach nicht weiter fahren nach New Delhi, da wir ihnen ja schon einen Teil vorausbezahlt hatten. Also nochmals Taxi wechseln, langsam wussten wir wie wir die Bike's verladen, also gings es schnell! Der Fahrer war zum Glueck gut, und wir hatten eine sichere Fahrt nach New Delhi.

Susanne und Selina gingen weiter mit dem Bus nach Naini Tal, von dort gehen sie an die nepalesische Grenze und fahren mit dem Rad durch Nepal, bis nach Sikkem.

Nach 41 Stunden Taxifahrt war es fuer uns noch nicht fertig mit Kilometer abspulen, wir gingen mit einem Bus der den Namen Bus eigentlich nicht haben duerfte wieder nach Manali. Der Bus hatte sehr schlechte Sitze und die Federung war so kaputt, dass wir meinten wir sitzen in einem Gokart der sich verirrt hatte auf der Ralleybahn. Doch wir kamen an in Manali, assen Momos, packten unser Gepaeck und fuhren mit dem besten Bus zurueck nach New Delhi, wow das war aber Spitze!!

Busfahren ist auch heute wieder angesagt, da wir uns nicht mit dem abgewoehnen wollen, heute Nacht geht es weiter nach Rishikesh.